Natur in Koh Lanta

Autor: Tara

Pünktlich um 07:15 Uhr holte uns das Taxi vor unserem Hotel (Baan Sailom) in Phuket (Karon Beach) ab und fuhr uns an den Hafen von Phuket Town. Von dort aus ging’s per Fähre 2 Stunden nach Koh Phi Phi wo wir umsteigen mussten und dann innerhalb einer Stunde in Koh Lanta ankamen. Im Hafen „Saladan“ auf Koh Lanta erwarteten uns schon unzählige Mofa-TukTuk’s. Für 100 Baht liessen wir uns an den Phra Ae Beach (= Longbeach) chauffeurieren. Dort angekommen liefen wir auf der Suche nach einer geeigneten Unterkunft den Strand entlang und entdeckten etwa nach einem Drittel des Strandes ein uns angemessenes Ressort, wie wir dachten.

Als wir die Stufen von Strand hoch gehen wollten, wurden wir schon gestoppt. „Siiiix Thouuusaaand Baaaht“, ertönte es vom Security-Mann. Ich fragte, What?^^ Per Week? haha..“ Leider waren die 6000 THB jedoch pro Nacht gemeint. So gingen wir halt weiter und stiessen gleich nebenan auf eine Reggaebar Namens „Sunsea Bar“, wo wir uns erstmal einige Biere und was zu Essen gönnten. Die Leute dort waren sehr „easy peacy“ gelaut und meinten, wir sollten es mal nebenan im Papillon Resort versuchen. Netterweise brachten die Thai’s uns gratis mit dem Motorbike dort hin (wäre über den Strand ca. 50 Meter gewesen). Vom Strand aus, gibt es hier immer so Quersträsschen welche ca. 100m weiter hinten auf die „Hauptstrasse“ führen. In diesem Ressort angekommen, wurden wir von einem Schweden im Empfang genommen. Es sei nur noch ein Bungalow frei, meinte dieser und so griffen wir zu. Wir fanden den Preis schon ein bisschen teuer, zumindest für das was uns geboten wurde. Es war eher so ein Hippie-Bungalow – nicht schmutzig, aber eben halt ein bisschen alternativ und sehr sehr einfach gehalten. Wegen der Feuchtigkeit, hat es ein bisschen modrig gerochen. Gezahlt haben wir für 2 Nächte 3’500 THB, umgerechnet also CHF 103.- , wert gewesen wäre es unserer Meinung nach etwa CHF 15 – 20.- . Nun ja, jetzt waren wir quasi im Dschungel, ca. 50m vom Strand entfernt. Auch mal ein Erlebnis oder? Nicht dass wir Luxus-Schnöiplä wären, aber wir denken, wenn man in die Ferien geht, sollte es auch ein bisschen Luxus  gönnen und nicht zu viele Tierli im Zimmer haben.

 

Autor: Yoohoo

Na super! Ich wurde zusammen mit Smirnoff-Flaschen im Rucksack transportiert und durfte nicht einmal rausschauen! Ich wurde einfach nicht beachtet! Frustrierend! Da gab’s für mich nur noch einen Ausweg: Betrinken! Ich trank alle Smirnoff’s leer! Ha! 😀 Leider schaukelte das blöde Schiff ganz fest und natürlich habe ich keine Stugeron-Tablette gegen die Seekrankheit abgekriegt. So wurde es mir zu guter Letzt auch noch schlecht und ich hab mich voll gekötzelt!

 

Autor: Tara

Das Gepäck abgeladen, bemerkten wir dass wohl eine Smirnoff-Flasche im Rucksack kaputt gegangen sein musste. Yoohoo hatte nämlich eine mega Fahne und sah sehr verwirrt aus. Also wurde das Tierli gebadet und zur Ausnüchterung ins Bett gesteckt!

Wir gingen zu Fuss der Hauptstrasse entlang den Ort erkunden. Wir liefen ein bisschen verwirrt im Zeugs herum und stiessen dann vom Heisshunger getrieben auf „Pattys Secret Garden“, einem süssen Restaurant, geführt von einem Quallen-Engländer.  Das Essen und die Angestellten waren im Gegensatz zu den Moskitos dort sehr gut und nett.

Danach wollten wir eigentlich zurück an den Strand zur Sunsea Reggae Bar die allabendliche Feuershow schauen gehen. Weil wir sehr müde waren, tranken wir ein paar Gin-Vodka-Tonic-Drinks, welche uns eigentlich in Stimmung bringen sollten. Aber wir wurden so müde, dass wir schon am Tisch fast einschliefen und so zurück ins Bungalow gingen. Peinlich aber wahr, um 21 Uhr schliefen wir schon tief und fest, anstatt am Strand Party zu machen. So alt sind wir doch noch nicht!!! 😀 Naja, dafür waren wir nach 12h so ausgeschlafen wie schon lange nicht mehr.

Autor: Beni

Am nächsten Morgen gingen wir ausgeschlafen an unseren Dschungelfrühstückstisch, wo es für uns ein frisch zubereitetes Ei ei ei mit Toast gab. Laut den Reggaebarmitarbeitern, sollten wir ein Motorbike bei einem gewissen „Tuk“ mieten. Da wir nach 200m laufen leider nur einen „Yak“ fanden, entschieden wir uns bei ihm für 250 THB einen einfachen Roller zu mieten 🙂

Nach einer kurzen Einführungsrunde (welche ich mit Bravur meisterte, hahahhaa) und unter den skeptischen Augen des Besitzers, fuhren wir um 10:00 Uhr in Richtung Süden der Insel los. Ziel war der Nationalpark am unteren Ende Koh Lanta’s. Nach unendlich vielen Schlaglöchern, hielten wir für eine kurze Pause an einem Viewpoint an. Nach 10min Weiterfahrt, hörte auf einmal die befestigte Strasse auf und nach einem kurzen Blick aufs GPS bemerkten wir: Scheisse, auf dieser Seite der Insel gibt es keine Strasse bis zum Nationalpark.. Leider bemerkten wir dies erst nach 20km Fahrt. Da diese Seite der Insel aber auch ziemlich schön war und wir sowieso genug Zeit hatten, war es aber nur halb so schlimm. 😉

 

Autor: Tara

Nachdem wir dann schlussendlich doch noch die richtige Abzweigung zum Nationalpark fanden, ging es über hügelige Strassen, welche von Affen bevölkert werden, die rechte Seite der Insel runter. Am Eingang mussten wir unser Motorbike stehen lassen und konnten für 200 THB pro Person den Weg zu Fuss fortsetzen. Wir entschieden uns zuerst runter ans Meer zu gehen und uns dann von dort durch den Dschungel zurück zum Ausgangspunkt zu bewegen. Die Sicht war schon am Meer unten wunderbar und als wir den alten Leuchtturm auf dem Hügel dort erreichten, hatten wir eine rundum Sicht über den ganzen Fuss der Insel. Begleitet von Affen, gings dann durch den Dickicht wo wir viele Tiere hörten und einige dann auch tatsächlich sahen.

Nach ca. 1.5h Wanderung, fuhren wir wieder in Richung Zivilisation. Am Klong Nin Beach hielten wir an. Die Gegend hier gefiel uns. Nach einem erfrischenden Bad im Meer, verpflegten wir uns in der „Rasta Baby“ Bar. Als wir dann weiter wollten, passierte es. „Pfssssssst“, Luft raus, Pneu flach! Gleich waren auch schon ein paar Einheimische zur Stelle, welche einen rostigen Riesennagel aus dem Rad zogen und gleich einen neuen Schlauch montierten, für 240 THB. Ob das Zufall war? Wie kam der Nagel wohl dort hin? Nun ja, wir wollen ja nicht misstrauisch sein und niemanden beschuldigen, aber wir machten uns trotzdem unsere Gedanken..

Um unsere Weiterreise nach Koh Lipe zu organisieren, begaben wir uns dann in ein Traveloffice. Der stolze Preis für die Speedboatfahrt nach Lipe soll 1900 THB pro Person kosten. Für 40 Franken hätten wir die Fähre nehmen können, aber dann würden wir über 7h unterwegs sein. So beschlossen wir halt ein bisschen mehr zu bezahlen und das Speedboat, welches in nur 3h nach Lipe gelangt, zu nehmen.106 Franken leichter, wollten wir dann noch das Motorbike zurück bringen. Dummerweise war der Laden aber schon geschlossen und nur ein kleines Büseli sah uns mit grossen Augen durch die Glasscheibe an. So beschlossen wir das Ding erst am nächsten Morgen zurück zu bringen, ein Tag sind für uns 24h, also reicht das auch noch.

Später am Strand bei der Reggae Sunsea Bar, schauten wir den Thai’s bei der Feuershow zu und tranken ein paar Bierchen. Und dann kam tatsächlich Scooter und so 90s Techno-Zeugs à la Aqua, hahah..

Nach dem wir am nächsten Morgen unser Motorbike ohne Probleme zurück geben konnten, beschlossen wir ein Zimmer am Klong Nin Beach zu nehmen. Wir fanden auf Booking.com das Pada Hotel in welchem wir ein Deluxe Room für 560 THB buchten. Viel günstiger und das Zimmer war viel besser, ausser einigen Mikro-Ameisen welche überall umher krabbelten.

Wir verbrachten den ganzen Tag am Klong Nin Strand, wo wir uns einige Drinks und Curry’s gönnten. Dort lernten noch Luzerner kennen. Die Kiddies von denen hingen sofort an Beni und so war er den ganzen Nachmittag beschäftigt mit den Kleinen am Strand nach Muscheln und Quallen zu suchen. Das Paar meinte zu mir, dass sie die Kinder am Abend eigentlich gleich bei uns lassen könnten.

Als Beni sich schweren Herzens doch noch von den Kindern trennen konnte, liefen wir den Strand entlang, assen und tranken weiter. Danach ging’s in die Massaaaage, für mich die feinste ever, hat fast gekitzelt, mehr nicht. So wurde ich also in den Schlaf gekräbelet und döste 1h lang vor mich hin. Danach ging’s noch einmal z Trink und so liessen wir, mit Blick auf die Fischerboote (grüne Lichter im Meer) diesen Tag ausklingen.

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