Die Partyinsel Koh Phi Phi

Als ich endlich auf PhiPhi Island ankam, musste man um überhaupt aus dem Schiff gelassen zu werden, eine Abfallgebühr von 20 Baht bezahlen. Dann ging es los, eine ganze Meute aufdringlicher Hotelzimmer-Vermittler redete auf alle die gerade angekommen waren ein. Schlussendlich liess ich mich überreden mir ein Bungalow anzusehen. Mein Rucksack wurde auf einen Handwagen aufgeladen und so liefen wir dann quer über die Insel. Unterwegs luden wir noch das Gepäck von zwei Russen auf und weiter und weiter und weiter ging es. Vom Hafen durch enge Gässchen, weiter vorbei an vielen kleinen Läden die im Grunde genommen alle dasselbe verkaufen. Als wir dann in eine Gegend kamen an dem überall Müll rum lang, stoppte ich den Wägeli-Typen und nahm mein Gepäck wieder selbst. Ich lief zurück in die belebtere Gegend und sah mich dort nach einem Zimmer um. Ich traf eine Einheimische namens Apple. Sie half mir zirka eine Stunde lang ein gutes, aber dennoch günstiges Zimmer zu finden, was gar nicht so einfach war, denn hier ist momentan Hochsaison und die Insel ist überfüllt mit Touristen. Schlussendlich fand ich dann ein etwas muddrig riechendes Zimmer für 1000 Baht pro Nacht. Es hat kein direktes Fenster nach draussen, sondern nur in einen Gang und hier herrscht eine Moskitoplage! Glücklicherweise hab ich mein Moskitonetz mitgenommen und montierte dies mit einer Schnur zwischen Vorhangschiene und Handtuchhalter.

Irgendwie hatte ich plötzlich ein bisschen den Anschiss.. Es war nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte, sondern irgendwie schmuddlig und ich dachte mir, dass ich doch am falschen Ort ein Hotel genommen habe. Ich lief ein bisschen herum, ass ein super-spicy Panang Curry und kaufte mir noch kurze Surfer-Hosen. Am Abend lief ich dann per Zufall bei einer Strandbar vorbei wo gerade eine beeindruckende Feuershow lief. Dann wollte ich mir einen Thaiboxing-Kampf ansehen. Als ich so zuguckte sprach mich plötzlich Dimitri an. Wir bestellten für 600 Baht einen Kübel Margherita und kriegten noch einen zweiten gratis dazu. Da der Kampf langweilig war, gingen wir mit unseren Kübeln an den Strand. Dort war auch eine riesen Party im Gange und man fand auf jedem „Dancefloor“ andere Musik. Wir machten es uns in der Stone-Bar in der DnB und Dubstep lief, bequem und rauchten erstmal eine Shisha.

Wir wechselten laufend den Strandabschnitt um ein bisschen Abwechslung des Sounds zu haben, mir gefiel es jedoch bei der Stonebar am besten. Hier tanzte jedoch fast niemand und wir hatten viel Platz. Wir fingen an wie die Blöden rumzuhüpfen und schon nach 10 Minuten war auch dieser Floor voll. Um 4 Uhr wollten wir dann nochmals versuchen einen guten MuayThai-Fight zu sehen, leider hatten die nun aber schon geschlossen. Also sagte ich Dimitri dass ich nun schlafen gehen werde. Der wollte natürlich, mit der Ausrede er finde sein Hostel nicht mehr, gleich mitkommen, aber ich wimmelte ihn ab. Als er ausser Sichtweite war, ging ich zurück zur DnB-Party und tanzte noch ein paar Stunden weiter.

Heute wollte ich eigentlich Schnorcheln gehen, jedoch regnet es hier immer wieder und so mache ich mich auf den Weg um den Transfer nach Koh Tao zu buchen. Das Reisen hier braucht viel Zeit sowie Geduld. Deshalb habe ich beschlossen Krabi auszulassen und mir gleich auf Tao ein schönes Luxus-AC-Zimmer in einem schöööönen Hotel zu nehmen und dort eine Woche zu bleiben.

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