In ❤ with Koh Tao

Als wir in der Tauchschule ankamen war noch niemand, ausser unzähligen Moskitos, auf den Beinen. Entgegen den Versprechungen, dass wir uns dann verschiedene Unterkünfte die im Preis inbegriffen seien auschauen würden, konnte ich einfach zwischen genau einem Zimmer wählen. Es hatte anstatt eine A/C nur einen Fan und Aussicht war auch prickelnd: An die nächste Hauswand. Da ich so genug von der Unterkunft auf Koh Phi Phi hatte, beschloss ich mir ein schönes Zimmer, auch wenn es mich halt was kosten würde, zu leisten. So entschied ich mich dann für ein Bungalow im Sunshine 1 Resort. Für 1500 Baht wurde mir hier ein Häuschen mit Klima und Fan angeboten. Das Bett schön gross und mit vielen Kissen, das Bad mit einer Dusche mit genug Wasserdruck und Warmwasser. Dazu noch einen TV (welchen ich aber sicher nie einschalten werde) und einem Kühlschrank.

 SunshineBungalow
SunshineBungalowInside

Ich fand heraus dass es auch ein Sunshine Dive-Center (ab 2017 neu Assava Dive Resort) gibt und so entschied ich mich den PADI Openwaterdiver auch gleich hier zu machen. Glücklicherweise gehört die Tauchbasis Simon, einem Schweizer der schon lange auf der Insel lebt. Als ich ausgeschlafen und mich von der Anreise erholt hatte, konnte ich schon am ersten Nachmittag mit dem Kurs beginnen. Wir trafen uns keine 2 Meter vom Meer entfernt, auf einer Sitzgruppe am Strand. Maurice und Nela stiessen dazu, Niederlande, Österreich und Schweiz 🙂 Als wir die, etwas veralteten und längfädigen PADI-Videos endlich fertig angeschaut hatten, war es schon dunkel. Dann mussten wir noch ein paar Übungen zum gerade Gelernten machen, während wir von den bösen Moskitos, welche immer Nachts rauskommen, attackiert wurden. Am nächsten Morgen um 08:15 Uhr ging es mit Nassanzug, Sauerstoffflasche, Tarierjacket, Atemgerät, Oktopus, Maske, Schnorchel und Flossen los, ab in den Pool um die Tauchausrüstung kennen zu lernen. Ich nahm extra meine wasserdichte Digicam mit um ein paar coole Bilder zu schiessen. Der Dive-Instructor hängte sie an seine Ausrüstung um, wenn wir dann unten sind, zu Fötelen. Blöderweise lief wohl trotzdem irgendwie Wasser in die Cam und so gabs halt keine Bilder und leider hat dies auch noch gleich die Speicherkarte zerstört, alle Bilder von meiner vergangenen Zeit hier: WEG… 🙁 Naja, jetzt hab ich zumindest einen Grund mir auch ne GoPro zu kaufen..
Nach 3-4h waren wir dann so weit und kannten die wesentlichen Dinge um im Meer tauchen zu gehen. Total aufgeweicht und müde, jedoch gespannt auf dem nächsten Tag gingen wir zurück zur Tauchbasis. In dieser Nacht konnte ich fast nicht einschlafen, weil mich irgendein unbekanntes Insekt Objekt die ganze Zeit unterhielt. Das quackende Geräusch kam hinter dem Schrank hervor den ich selbst nicht verrücken konnte. Am nächsten morgen fragte ich dann einen Ressortangestellten ob er nicht bitte schnell nachschauen könne. Und ertappt, es war eine wunderschöne Eidechse (siehe Foto). Hier bin ich nicht alleine, mittlerweilen könnte ich bald einen Streichelzoo mit Geckos / Eidechsen, Schlangen, Hunden, Katzen, Vögel und Moskitos eröffnen.. 😉

Animals

Um 07:15 Uhr gings dann mit dem Pickup-Taxi los zum Hafen und dort auf das Tauchboot. Wir tauchten beim „White Rock“ und machten diverse Übungen wie z.B. Maske in 12m Tiefe mit Wasser fluten und wieder ausblasen. Oder Luft abdrehen um dann beim Buddy die alternative Luftversorgung zu verlangen und so weiter atmen. Auf dem ersten Tauchgang dieses Tages, gelang mir der Druckausgleich ohne Probleme, beim Zweiten (der war irgendwie an einem Platz namens „Twins“, glaube ich) jedoch kriegte ich etwa 10 Minuten lang mein rechtes Ohr nicht auf. Also stieg ich etwas langsamer ab und so klappte es dann doch noch.

Diveboat

Am nächsten Tag dasselbe, ab aufs Boot. Ich war am Vorabend noch in der Eazibar, danach auf einer Beachparty im Babaloo und dazu hatte ich nun auch noch vergessen die Tablette gegen die Seekrankheit zu nehmen und so wurde mir, vielleicht auch wegen des hohen Wellenganges ein wenig unwohl. Den andern auf dem Boot ging es aber teilweise auch so, sogar unserm Instructor. Als wir dann jedoch abtauchten, ging es uns wieder wunderbar! Diesmal gingen wir zum Tanote Bay. Wir tauchten nun auf 18 Meter ab und sahen Korallen, Seesterne, Muränen, Rochen, Redlipsfische, Damselfische, Hasefische, Seegurken, Wasserschlangen, Triggerfische (die waren ganz nett und haben sich nicht provozieren lassen) und was mir besonders gut gefallen hatte, waren die Schmetterlingfische. Die sieht man immer zu zweit, die sind nämlich „verheiratet“. Wenn der eine stirbt, dann stribt der Zweite auch, ausser er findet in seltenen Fällen einen andern einsamen Butterflyfish. 🙂 Am Ende dieses Tages schrieben wir noch die Prüfung, welche natürlich alle bestanden haben. Nun kann ich mich Certified Scuba PADI Openwaterdiver nennen.

Panorama1

Um dies zu feiern, begab ich mich am Abend mit ein paar Leuten (ich glaube aus den Niederlanden, Deutschland, Norwegen, Pakistan und Agentinien) die ich an der Bar Next Door kennen gelernt hatte ins Castle, einer Disco zwischen Riesen-Wurzeln auf einem Felsen. Am nächsten Tag hatte ich endlich mal Zeit auszuschlafen und tat dies auch bis in den Nachmittag hinein. Danach ging ich etwas shoppen und in den Beautysalon. So sollte das Leben sein! 😉 Später besuchte ich noch mit Tthura, einem Birmesen, welcher in meinem Resort arbeitet in den Thai-Art-Tattooshop. Da ich das Tattoo auf meinen Rücken verschönern lassen will, sah ich mir dort einige Bilder, des wahrscheinlich besten Tattoowierers auf der Insel, an. Er meinte jedoch er könne ich den paar verbleibenden Tagen nicht einfach so ein riesen Bild zeichnen und tattowieren, dies brauche Zeit. Also liess ich ihm ein Foto meines Rückens da und nun wird er in den nächsten paar Monaten ein tolles neues Design darauf machen. Wenn er dann fertig ist, sehe ich mir das Bild, welches er mir dann ab und zu mailt, an und komme, in den nächsten Ferien wieder zurück nach Koh Tao. Wer kommt mit in einem halben Jahr oder so? 😀
Am Abend ging ich ins Buddha View und traff dort einen Niederländer. Nach einigen Vodkas Orange kriegte ich Hunger und so fuhren wir mit dem Roller ins Nahe gelegene Fisherman-24h-Restaurant, in welchem ich mir ein Massamancurry mit Chicken gönnte. Nach dem Essen gings ab an eine Beachparty, an der wir beim Limbotanzen unter einer brennenden Stange durch mussten und durch einen Feuerring sprangen. Als die Party zu Ende ging, fuhren wir zurück und kühlten uns im Meer (naja, das Wasser ist auch in der Nacht noch 30°C warm) ein bisschen ab.

Panorama2

Nun werde ich noch zwei Nächte hier bleiben und dann gehe ich weiter nach Koh Phangan. Die Zeit die ich noch habe, möchte ich zum Schnorcheln nutzen und hoffe dabei endlich einen Hai zu sehen (die sind ganz lieb hier). 🙂

Dog

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